unter dem Motto:

„Do bin i dahoam“

„Heute dürfen wir reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist, denn das Motto unseres diesjährigen Schulfestes dreht sich um unser Bayernland,“ stellte Schulleiterin Sonja Baumgartner in ihrer Begrüßung an die vielen, vielen Besucher des Schulfestes in der Turnhalle der Grundschule Schönau fest, begrüßte Pfarrer Manfred Hendlmaier, Bürgermeister Robert Putz und dessen Amtskollegen Karl Hendlmaier aus Hebertsfelden, Karl Riedler von der Kinderkrebshilfe Rottal sowie Altbürgermeisterin Edigna Keneder und die Leiterin des Kindergartens Schönau Sonja Lindhuber als Ehrengäste und freute sich, daß ein überwiegender Anteil der Kinder und Besucher in Tracht zum Fest gekommen ist.

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In der Vorbereitung des Festes ist das Leben in Bayern sowie die Bayerische Lebensart in den Mittelpunkt der Schularbeit an der Grundschule Schönau gerückt. Dabei beschäftigten sich Lehrer und Schüler damit, was Bayern so lebens- und liebenswert macht. Das pralle Schulfestprogramm spannte dabei einen großen Bogen über die Vielfalt Bayerns und die Kinder waren mit riesiger Begeisterung dabei.

War noch vor vier Jahren beim letzten Schulfest anläßlich der parallel dazu stattfindenden Weltmeisterschaft der Afrikanische Kontinent im Mittelpunkt gestanden, so war die Bayerische Heimat mit all seinen Facetten des Bayerischen Lebens Themengeber des bunten Festes.

Zum Auftakt des Festes stimmten die Kinder der 3. und 4. Klasse die Bayernhymne an, zu der das gesamte Publikum einstimmte.

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Bürgermeister Robert Putz lobte in seinem Grußwort die hervorragende Vorarbeit der ganzen Schulfamilie zum Fest in höchsten Tönen.

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Er teilte mit, daß er im Schuljahr 1978/1979 als 4. Klässler bei Eröffnung der Schule Schönau mit dabei war und seither den Werdegang der Schularbeit stets mit regem Interesse verfolgt. Er hob die außerordentliche Arbeit der Lehrer an der Schule heraus. Nicht umsonst würde heute eine Übertrittsquote von über 60 % der 4. Klässler an Gymnasium und Realschule möglich sein, wenn die Lehrerschaft und die Elternschaft dies so grundlegend fördern würde. Sofort nach dem Grußwort des Bürgermeisters machten die Sänger der 3. und 4. Klasse mit dem Begrüßungslied „Griaß enk“ im Kanon weiter.

Die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit mit der Vorschuleinrichtung demonstrierten die Kinder des Kindergartens. Sie  führten den Volkstanz „aber griasde“ auf und sangen unter Gitarrenbegleitung von Sonja Lindhuber noch das „Bibihenderl-Lied“.

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Weiter im Programm sang die 1. Klasse von Lehrerin Renate Sedlmeier das Lied „bin i ned an scheena Hahn“ und untermalte den Liedtext mit Hühnerparodien.

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Nachdem die 4. Klasse vom „Sepp, Depp, Hennadreck“ singend erzählte, zeigten die 3. Klässler in ihrem Sketch, wie es in der Schule zugeht. Dabei brachten sie ihre Aushilfslehrerin mit altklugen Einwänden fast zur Verzweiflung.

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Was sie seit Herbst in den Musikstunden mit Rektorin Sonja Baumgartner lernten, demonstrierte die Flötengruppe der Schule. Dabei ging die Hymne „Freude schöner Götterfunken“  aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven besonders unter die Haut. Wie die Schüler ihre Schulzeit zu Hause erzählen, demonstrierten die Kinder der 1. Klasse, als sie spielerisch  den Eltern und Großeltern Szenen zu den Hausaufgaben, Zeugnissen und Lehrern erklärten.

Die 3. Klasse sang weiter die Lieder „hintn bei das Stadltür“  sowie „Leidl, Leidl, Leidl miasts lustig sei“; sie wurden dabei begleitet von ihrem Klassenkameraden Elias Kronthaler an der „Ziach“.

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Eine Augenweide war es, dem neunjährigen Elias zuzuschauen, wie er fast schon professionell auf dem Knopfakkordeon spielte. In einem weiteren Sketch ließen sich die Schüler der 4. Klasse von der Oma die Zeiten ihrer Schulalltags erzählen und sangen dann noch das Lied „Rutsch hi und rutsch her“, das sie tänzerisch umrahmten.

Schulleiterin Sonja Baumgartner hatte sich im Vorfeld des Festes mit ihren Lehrerkolleginnen und dem Elternbeirat darüber abgestimmt, daß ein Teil des Festerlöses an die Kinderkrebshilfe Rottal weitergegeben wird. Eggenfeldens Altbürgermeister Karl Riedler nutzte die Gelegenheit, den Verein der Kinderkrebshilfe Rottal vorzustellen und sich schon im Vorfeld für die zugesagte Spende zu bedanken. Selbstgereimte „Gstanzln“  und das getanzte Lied vom „Haberfeldtreiben“ der 2. Klässler rundete das Singprogramm ab. Das Publikum war von den Vorführungen so begeistert, daß die 4. Klässler auf die vielfach geforderte Zugabe das Lied von den „oidn Rittersleid“ vortrug und nochmals Elias Kronthaler einige Stücke seines schon beachtenswerten Repertoires aus der Ziach zum Besten gab. Ein riesiger und herzlicher Applaus war der bestens verdiente Lohn an die Kinder und Lehrer für die hervorragenden Vorträge im Schulfestprogramm.

Nachdem Bürgermeister Robert Putz zum anschließenden Bayerischen Biergartenfest das obligate Faß Bier mit nur zwei Schlägen tropfenfrei anzapfte und er noch die spaßigen Fragen nach dem Vorbild von „Wer wird Millionär“ beantwortete, bot der Elternbeirat ein bayerisches Mittagessen an. Bei Schweinebraten, Salat und Knödel sowie zünftiger Unterhaltung genossen die Besucher die Bayerische Biergartenatmosphäre.

Ehe die Speisenkarte vom warmen Mittagstisch zu Kaffee und Selbstgebackenem überging, präsentierten die Schüler noch mit riesigem Stolz ihre, in mühevoller Kleinarbeit aufgebaute Ausstellung im Schulhaus und auf der Sportanlage.

Dabei konnten sich die Gäste in der 1. Klasse bei Lehrerin Renate Sedlmeier im Maßkrugstemmen, Nageln und Bierdeckelfanga zeigen, ob sie „a Kraft und a Gschick ham“,

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in der 2. Klasse von Rektorin Sonja Baumgartner sich die Arbeitsergebnisse zur Schule 2000 ansehen,

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in der 3. Klasse von Lehrerin Christine Stömmer das Kartenspielergeschick beim „Schinderhansenziagn, Schafkopfen, Neinerln und Wattn“  zeigen, in der 4. Klasse von Lehrerin Andrea Obermeier  unter dem Motto: „Dahoam beim Märchenkini“ eine Märchenausstellung mit selbstgebastelten Szenen aus der Vielfalt Bayerischer Märchen bestaunen, im Werkraum selbstgefertigte Werkstücke anschauen, in der Lernwerkstatt bei Fachlehrerin Katharina Wimmer Lernmaterialien zur Geometrie anschauen und sich darin üben, wie die Figuren zusammengesetzt werden müssen; im Computerraum waren zum Thema: „Lederhose und Laptop“ knifflige Computerspiele zu bewältigen, bei denen die Kinder natürlich einen deutlichen Vorsprung gegenüber ihren Eltern hatten; und schließlich war am Sportgelände ein Parcours aufgebaut; dabei konnte man sein Geschick im Gummistiefelweitwurf, im „Kuh melken“ und auf der Traktor-Hindernisstrecke beweisen.

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Herzlich Dank sagte die Schulleiterin zum Abschluß allen, die zur Vorbereitung des Festes beigetragen haben sowie allen Besuchern. Höchste Anerkennung zollte die Schulleiterin Hausmeisterin Michaela Lechl, die bei allen Aktionen fleißig wie gewohnt mithalf. Bürgermeister Robert Putz und sein Hebertsfeldener Amtskollege Karl Hendlmeier waren voll des Lobes für die hervorragende Organisation des Festes und die Festigung der Schulfamilie. -/-

Foto zum Bericht ist als Datei im jpg-Format beigelegt:

Foto 1:      Schule.Schulfest2014.Bayern.Eröffnung Bgm.u.Sonja1.jpg

Bürgermeister Robert Putz (links) und Schulleiterin Sonja Baumgartner (rechts) eröffneten gemeinsam das diesjährige Schulfest der Grundschule Schönau unter dem Motto: „Do bin i dahoam“;

Foto 2:      Schule.Schulfest2014.Bayern.Bayernhymne d.3.u.4.Klasse.jpg

Unter Leitung von Lehrerin Christine Stömmer eröffneten die Schüler der 3. und 4. Klasse mit der Bayernhymne das Schulfest

Foto 3:      Schule.Schulfest2014.Bayern.Kindergarten.

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Besonders beklatscht wurde der Eröffnungstanz und das Lied vom Bibihenderl der Kindergartenkinder mit ihrer Leiterin Sonja Lindhuber (links mit der Gitarre) und Betreuerin Lisa Lagleder (stehend links)

Foto 4:      Schule.Schulfest2014.Bayern.1.Klasse3.bin i ned a scheena Hahn1.jpg

Die Kinder der 1. Klasse trugen das Lied vom „scheenan Hahn“ vor

Foto 5:      Schule.Schulfest2014.Bayern.3.Kl.hintn bei da ‚Stadltür m.Elias Kronthaler1.jpg

Die Schüler der 3. Klasse sangen zum Akkordeonspiel von Elias Kronthaler das Lied „hintn bei das Stadltür“

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Das bunte Programm des diesjährigen Schulfestes begeisterte das Publikum in der restlos gefüllten Turnhalle der Grundschule

Foto 7:      Schule.Schulfest2014.Bayern.Sketch.3.Kl.bei uns in das Schui1.jpg

Die 3. Klässler zeigten in ihrem Sketch vom Schulalltag Humoriges und Urkomisches

Foto 8:      Schule.Schulfest2014.Bayern.Ausstellung.

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Unter dem Motto „host a Kraft“ war in der Ausstellung auch ein Wettbewerb mit Maßkrugstemmen angeboten

Foto 9:      Schule.Schulfest2014.Bayern.Ausstellung.

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In der Lernwerkstatt bot die Ausstellung auch knifflige Aufgaben im Geometriepuzzle

Foto 10:    Schule.Schulfest2014.Bayern.Ausstellung.

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Wie früher die Milch per Hand gemolken wurde, konnten sich die Kinder in der Ausstellung an einem Melksimulator üben